Etiketten für Getränke und Spirituosen: So nutzt Du den LX610e im Abfüllalltag

Etiketten für Getränke und Spirituosen: So nutzt Du den LX610e im Abfüllalltag

Eine neue Charge Apfelwein steht abgefüllt im Raum, die Flaschen sind sauber, der Korken sitzt. Was fehlt, ist das Etikett. Beim Zulieferer liegt die Mindestmenge bei mehreren Tausend Stück, und bis die gedruckt und geliefert sind, ist der Verkostungstermin längst vorbei. Genau an diesem Punkt lohnt sich der Blick auf den Primera LX610e: Er druckt Deine Flaschenetiketten in Farbe und schneidet sie anschließend auf die gewünschte Form, in Deinen Räumen und in der Auflage, die Du gerade brauchst.

Warum Flaschenetiketten andere Anforderungen haben als Versandetiketten

Ein Etikett auf einer Glasflasche hat es schwerer als eines auf einem Karton. Die Flasche ist gekrümmt, sie wird angefasst, gekühlt, manchmal nass. Das Etikett muss sich der Rundung anpassen, ohne Falten zu werfen, und es muss zur Flasche passen. Ein rechteckiges Etikett auf einer bauchigen Spirituosenflasche wirkt schnell wie ein Aufkleber. Ein ovales oder konturiertes Etikett sitzt dagegen so, als wäre es für genau diese Flasche gemacht.

Mit dem LX610e legst Du die Form selbst fest. Der eingebaute Cutter schneidet nach dem Druck die Kontur, die Du in der Software angelegt hast. Vorgestanzte Rollen brauchst Du dafür nicht, und Du bist nicht an die Standardformate eines Lieferanten gebunden.

Was der LX610e für den Alltag mitbringt

Der Drucker arbeitet mit einer Farbpatrone, in der die drei Farben Cyan, Magenta und Gelb sowie der Druckkopf zusammengefasst sind. Bei jedem Patronenwechsel bekommst Du einen neuen Druckkopf, was die Druckqualität konstant hält. Die Druckauflösung liegt bei 4800 x 1200 dpi, feine Schriften und kleine Zutatenlisten bleiben also lesbar. Neben dem Druckwerk sitzt der Cutter, der das bedruckte Material direkt in Form bringt. Ein Abschneider gehört ebenfalls dazu, damit die Rolle nach dem Durchlauf sauber endet.

Für Getränke und Spirituosen ist das in mehreren Situationen praktisch:

  • Kleine Auflagen für Sonderabfüllungen, Geschenkpackungen oder limitierte Jahrgänge
  • Etiketten mit individueller Kontur, etwa rund, oval oder mit Aussparung für den Flaschenhals
  • Rückenetiketten mit Zutaten, Füllmenge und Hinweisen, die Du kurzfristig anpassen musst
  • Probierfläschchen und Musterflaschen für Messen oder Verkostungen

Weil Du jede Charge neu drucken kannst, musst Du keine Restbestände alter Etiketten aufbrauchen. Ändert sich der Jahrgang, die Füllmenge oder das Design, druckst Du einfach die nächste Rolle.

Material wählen: Das Etikett muss zur Flasche passen

Die schönste Kontur nützt nichts, wenn das Material auf dem Glas nicht hält. Für Flaschen, die gekühlt werden, ist ein Material mit passender Klebkraft wichtig. Für Spirituosen im Regal darf es auch etwas hochwertiger aussehen: Strukturpapier gibt dem Etikett eine fühlbare Oberfläche, die zum Produkt passt. Wie Du dabei vorgehst, steht ausführlich in unserem Beitrag zu Strukturpapier-Etiketten mit dem LX610e.

Bevor Du eine ganze Rolle durchlaufen lässt, lohnt sich ein Test auf dem echten Flaschenglas. Bei Karley kannst Du kostenlose Musterdrucke auf Deinem eigenen Material anfordern. So siehst Du vorher, wie Farbe und Kleber auf Deiner Flasche wirken.

Vom Design zur geschnittenen Rolle

Der Ablauf ist überschaubar. Du legst das Etikett in der Software an, samt Schnittkontur, und schickst den Auftrag an den Drucker. Der LX610e druckt die Etiketten auf die Rolle und schneidet sie anschließend entlang der Kontur aus. Was übrig bleibt, ist die Trägermatrix, die Du abziehst. Wie Du Formetiketten sauber planst und typische Fehler vermeidest, liest Du in unserem Ratgeber zum Konturschnitt im Alltag.

Für den Einstieg in die Software und die ersten eigenen Druckaufträge gibt es bei Karley eine kurze Online-Schulung. Der Umfang hängt vom Gerät und Paket ab, zusätzliche Schulungen kannst Du jederzeit buchen.

Worauf Du beim Schneiden achten solltest

Der Cutter arbeitet mit einem Messer, das mit der Zeit nachlässt. Wenn die Kontur ausfranst oder das Material an einzelnen Stellen hängen bleibt, ist meist der Messerdruck zu niedrig oder die Klinge stumpf. Beides lässt sich korrigieren. Wie Du den richtigen Druck einstellst, erklärt unser Beitrag zum richtigen Messerdruck beim LX610e Pro. Wenn der Wechsel ansteht, hilft Dir die Anleitung zum Messerwechsel weiter.

Ein zweiter Punkt ist die Menge. Für eine Abfüllung von 200 Flaschen brauchst Du 200 Etiketten, nicht mehr. Du druckst sie dann, wenn Du sie brauchst, und sparst Dir das Lager voller Restrollen. Wie das im Alltag funktioniert, zeigt der Artikel zu Etiketten in Mini-Auflagen.

Erst testen, dann entscheiden

Ob der LX610e zu Deinem Betrieb passt, siehst Du am besten in der Praxis. Bei Karley kannst Du Dir das Gerät im Showroom in Recklinghausen vorführen lassen und Dein eigenes Flaschenmaterial mitbringen. Wer erst einmal testen möchte, mietet den Drucker für einen begrenzten Zeitraum; die Miete wird bei einem späteren Kauf angerechnet. So entscheidest Du auf Basis echter Etiketten auf Deinen Flaschen.

Jetzt Termin für die Vorführung vereinbaren oder direkt im Shop vorbeischauen. Bei Fragen zu Material, Messer oder Software hilft Dir unser Team am Telefon, ohne Warteschleife.

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